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Ein Traum von einem Fluss

Über 200 Personen verfolgten am 19. Feber im voll besetzten Kultursaal Greifenburg die offizielle Erstvorführung des neuen LIFE Drau Videofilms „Rittlingers Traum“ des Kärntner Filmemachers Thomas Miklautsch.  

Der Premiereabend war eingebettet in ein dichtes Rahmenprogramm, charmant moderiert von Hannes Weberhofer, musikalisch stimmungsvoll begleitet vom Männergesangsverein „die Schattseitner“.  

 Filmplakat

Ehrengäste

Prof. Jungwirth

Chor

Festsaal

Filmteam

 

Nach den Grußworten der Ehrengäste - gekommen waren neben Hausherr Bgm. Mandl auch Bgm. Ferdinand Hueter von der Nachbargemeinde Berg, Naturschutz-Landesrat Dipl.Ing. Uwe Scheuch sowie der Irschener LAbg. Alfred Tiefnig - informierte Projektleiter Dipl.Ing. Norbert Sereinig vom Amt der Kärntner Landesregierung Abteilung Wasserwirtschaft über die Hintergründe des Drau-Revitalisierungsprojektes „Lebensader Obere Drau“.

Das 3,8 Mio. Euro schwere, von Lebensministerium und EU LIFE Naturschutzfonds finanzierte Projekt läuft noch bis 2011. „Bis dahin werden 15 km Fluss revitalisiert sein. Davon profitieren auch Hochwasserschutz, Naherholung und Tourismus“, ist Sereinig überzeugt. 

In dieselbe Kerbe schlug auch der bekannte Fischereibiologie und Impulsreferent des Abends Prof. Mathias Jungwirth von der Universität für Bodenkultur in Wien, ein intimer Kenner der Oberen Drau seit über 40 Jahren und wissenschaftlicher Begleiter der ersten Stunde. „Dass ein großer Fluss wie die Obere Drau auf 70 Kilometern keine Kraftwerke hat, ist einzigartig. Mit ihren Revitalisierungsstrecken gehört sie zum schönsten was wir in Österreich an Flüssen zu bieten haben. Ein Leitbild und Stimulanz für andere Flusslandschaften in Österreich und Europa“. 

In Vertretung des Filmemachers Thomas Miklautsch gewährte dessen Bruder Mag. Christian Miklautsch Einblicke in die Produktion des neuen Drau-Films. Thomas Miklautsch, der Regisseur des Films, war ehemaliger Profi-Windsurfer und Extremsportler aus Krumpendorf, ehe er sich auf Sport-, Reise- und Naturfilme in aller Welt spezialisierte. Surfabenteuer in der Antarktis, Reisen auf dem Amazonas oder Bergabenteuer im Himalaya hat er bereits filmisch verarbeitet. Zur Zeit filmt er in Patagonien, Südamerika.  

„Der Film rückt die Person Herbert Rittlingers ins Zentrum. Rittlinger war ein deutscher Schriftsteller, Forschungsreisender und Pionier des Kanuwandersportes. Der „Dichter im Paddelboot“, wie er auch genannt wurde, lebte von 1909 bis 1978. Er befuhr den blauen Nil und den Amazonas mit dem Faltboot, Forschungsreisen führten ihn auch nach Mexiko und Neuguinea. Im Sommer 1938 bezwang er die Drau mit dem Faltboot bis nach Maribor. Damals noch ohne Unterbrechung durch Kraftwerke und Stauketten. In seinem Buch Das baldverlorene Paradies berichtet er begeistert über diese Fahrt. Als Vordenker und Idealist weiß er aber auch um die Bedrohung durch den Menschen und warnt vor der drohenden Zerstörung der Drau. Zunächst vergebens wie wir wissen. Heute – gut 70 Jahre nach Herbert Rittlingers Kanufahrt auf der Drau - wird sein Traum und seine Vision von einer unverbauten frei fließenden Gletscherdrau wieder teilweise Wirklichkeit. Dieser Spannungsbogen bildet das Gerüst des Films,“ erläutert Christian Miklautsch das Filmkonzept.  

Nach der gelungenen Filmpremiere waren sich Besucher, Politiker und Experten in einer abschließenden Fragerunde einig: Die Obere Drau ist eine kostbares Gut, das es für die kommenden Generationen zu erhalten und weiter zu entwickeln gilt. Die einstige Vision des Reiseschriftstellers Herbert Rittlinger von einer naturnahen unverbauten Gletscher-Drau ist auch heute (wieder) der Traum vieler Menschen in der Region. 

Der neue LIFE Videofilm „Rittlingers Traum“ kann kostenlos über post.abt18sp@ktn.gv.at bezogen werden.

Filmausschnitt:

 

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